Tipps für mehr Kreativität

Einfallsreichtum, Schöpfergeist und Originalität – Begriffe, die das Wort unserer Zeit, welches mittlerweile einen enormen Stellenwert erlangte und sogar schon „in“ oder „hip“ ist, wirklich gut umschreiben. Kreativität entwickelte sich zu einer unumgänglichen und bedeutungsvollen Kernkompetenz unserer Gesellschaft.
Doch nicht jeder verfügt über das Talent, seinen Mitbewerbern oder Konkurrenten immer einen Schritt voraus zu sein und ununterbrochen schöpferisches und außergewöhnliches Denken und Handeln an den Tag zu legen – und das am besten per Knopfdruck. Aber wie wird man eigentlich kreativ? Natürlich helfen sogenannte Kreativitätstechniken, um das originelle Schaffen ausbauen und fördern zu können, meiner Meinung nach gehört dazu aber auch ganz viel Kopf und Herz.

Pläne schmieden

Nach Plan arbeiten hört sich zugegebenermaßen nicht wirklich nach einer Maßnahme der Kreativitätsförderung an. Die meisten denken jetzt „Wenn ich nach einem strikten Plan arbeite, bleibt doch kein Platz für meine künstlerische und erfinderische Ader“. 
Kreativität benötigt aber wie ich finde auch eine konkrete Vorgabe – ich nenne es immer Grundgerüst – an dem Sie sich dann in der Kreativitätsphase entlanghangeln können. Erst wenn Sie ein klares Ziel und Probleme, die Sie lösen wollen, vor Augen haben, können Sie Ihre Kreativität bewusst in eine bestimmte Richtung lenken.

Auf die positiven Gedanken konzentrieren

Das ist wohl der logischste Grundsatz für mehr Kreativität. Glauben Sie an sich! Denn wenn Sie das nicht tun, haben Sie wahrscheinlich auch nicht besonders viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben. Wenn Sie aber dennoch einmal Selbstzweifel haben und sich fragen, ob Sie das überhaupt schaffen, denken, dass Sie einfach nicht kreativ sind oder Sie gar niemanden mit Ihrer Arbeit berühren oder erreichen empfehle ich Ihnen folgendes: Greifen Sie diese negativen und beunruhigenden Gedanken ganz bewusst auf und überlegen dann wie Sie diese Probleme und Hindernisse lösen und beseitigen können. Auch mir geht es hin und wieder mal so, dass ich Selbstzweifel habe. Dann packe ich diesen Aspekt bei der Hand und gehe im Kopf eine kurze Analyse durch: Wieso habe ich diesen Zweifel? Ist er begründet? Wie kann ich Ihn beseitigen? Wenn ich mich mit diesem Gedanken oder Zweifel dann beschäftigt habe, kann ich ihn auch richtig gut loslassen und mich auf meine unzähligen positiven Gedanken stürzen.

Disziplin bedingt Leidenschaft

Um Kreativität entfalten zu können ist neben der Leidenschaft natürlich auch noch ein gesundes Maß an Selbstdisziplin erforderlich. Denn was bringt es Ihnen, an einem Projekt zu arbeiten, für das Sie keinerlei Leidenschaft empfinden oder gar für die Tätigkeit an sich. Ich finde Leidenschaft für etwas zu empfinden ist die Grundvoraussetzung für Selbstdisziplin. Keiner geht einer Aufgabe oder Tätigkeit längerfristig nach, wenn die Leidenschaft dafür nicht gegeben ist. Und gerade als selbstständiger Unternehmer ist Selbstdisziplin eine wirklich wichtige Eigenschaft, die Sie sich gut aneignen sollten. Bleiben Sie an Ihren Träumen, Zielen und Projekten mit Begeisterung, Leidenschaft und Disziplin dran, nur so gelingt Ihnen auch en langfristiger Erfolg. Sie werden es bemerken, durch beständige und entschiedene Disziplin kommt Ihre Kreativität so richtig in Schwung und Sie haben noch mehr Lust und Antrieb die Dinge anzugehen.

Nur Mut

Kreativität bedingt Mut. Davon bin ich überzeugt. Im Privatleben, aber besondern im eigenen Business ist eine Extraportion Mut erforderlich. Denn ohne Ansporn werden Sie nichts erreichen – und auch Ihre Kreativität kann dann nicht ausgelebt werden. Selbstverständlich sind Ängste, den Ansprüchen oder Erwartungen nicht zu genügen, total normal und bis zu einem gewissen Grad wahrscheinlich auch gesund. Doch genau hier liegt der springende Punkt: Diese Angst müssen wir überwinden – und dazu ist Mut gefordert. Jeder selbstständige Unternehmer weiß, dass im Business eigentlich jeden Tag unser Mut gefordert ist. Nur wenn Sie mutig sind, können Sie etwas erreichen, etwas verändern und etwas bewegen. Auch kann uns der Mut manchmal trotzdem nicht auf den richtigen Weg bringen, doch dann gilt es: Aufstehen, weitermachen und erneut mutig sein. Und wenn Sie diesen Mut in Ihren Alltag fest integrieren, können Sie auch Ihren Ideen und Ihrem Schöpfergeist genügend Raum geben.

Also lassen Sie sich nicht von Angstgefühlen aufhalten, sondern machen Sie den Mut zu Ihrem Freund und wagen Sie sich – der Kreativität zu liebe. 

Alles Liebe,
Ihr Benny Clausing